13.09.2011
DSI / GDS

Neue WMS-Richtlinien vorgestellt

Um gesunde Kinderfüße und Kinderschuhe nach WMS drehte sich am GDS-Freitag alles beim Roundtable, zu dem das Deutsche Schuhinstitut (DSI) Fachpresse, Fachhändler und Vertreter der Schuhindustrie geladen hatte.

Im Mittelpunkt der Diskussion standen die Chancen und Ziele der Ende Juni verabschiedeten neuen WMS-Richtlinien. DSI Geschäftsführer Manfred Junkert stellte die neuen WMS-Richtlinien vor, welche zwei unterschiedliche Modelle beinhalten und zukünftig die Gegebenheiten internationaler Produktion besser berücksichtigen. Modell A sieht wie bisher die Fertigung der Produktionsleisten durch WMS-lizensierte Leistenhersteller vor. Die Überprüfung der WMS-Schuhe erfolgt dabei durch Stichproben im Auftrag des HDS. Modell B basiert auf der Fertigung der Produktionsleisten auf Grundlage gradierter Größensätze durch Leistenhersteller ohne WMS-Lizenz. Während die Entwicklung aller WMS-Leisten in jeder erforderlichen Basis-Schuhgröße sowie die Gradierung der Größenserie durch einen WMS-lizensierten Leistenhersteller erfolgt, werden die Produktionsleisten von einem nicht WMS-lizensierten Leistenhersteller mit Hilfe eines gradierten Größensatzes sowie dazugehöriger  WMS-Brandsohlenschablonen erstellt.

Neue Info-Broschüre "WMS - Das Weitenmaßsystem für Kinderschuhe"

Bild: DSI  

Vorrangiges Ziel der neuen WMS-Richtlinien ist die Stärkung von WMS in der öffentlichen Wahrnehmung. "Wir möchten das ebenso erfolgreiche wie einzigartige Weitenmaß-System für interessierte, auch internationale Kinderschuhhersteller öffnen", formuliert Manfred Junkert die Strategie, die bei einer Reihe von Kinderschuhherstellern bereits auf großes Interesse gestoßen ist.

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