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02.02.2012
KMU Forschung Austria
Handel als Job-MotorDie Umsätze im Einzelhandel 2011 blieben laut einer aktuellen Erhebung der KMU Forschung Austria stabil. Nominell konnte ein Plus von 1,2 % erwirtschaftet, real ein Minus von 1,7 % eingefahren. Der Beschäftigtenstand wuchs im Vorjahr um 2,6 %. Im österreichischen Einzelhandel waren 2011 im Schnitt rund 279.000 unselbstständig Beschäftigte tätig, das sind um 2,6 % mehr als 2010. Betrachtet man den stationären Einzelhandel, beträgt die Zunahme 2,9 %. Bei geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen betrug der Zuwachs 2011 sogar 4 %. In absoluten Zahlen fanden damit im Jahr 2011 im Einzelhandel in ganz Österreich rund 320.000 Menschen Beschäftigung.
Umsatzmäßig konnte der österreichische Einzelhandel im abgelaufenen Jahr 2011 ein nominelles Plus in Höhe von 1,2 % gegenüber 2010 erwirtschaften. Das entspricht real, also unter Berücksichtigung des Preiseffekts, einem Minus von 1,7 % gegenüber 2010. Absolut betrug der Umsatz im stationären Einzelhandel 2011 damit netto 51,2 Mrd. EUR. Der Brutto-Weihnachtsumsatz lag im Vorjahr bei 1,57 Mrd. EUR, damit konnte im Weihnachtsgeschäft der Rekordumsatz 2010 zwar erreicht, aber nicht übertroffen werden. Umsatzrückgänge mussten im Jahr 2011 sowohl der Lederwareneinzelhandel (1,5 %) als auch der Schuheinzelhandel (8,5 %) hinnehmen. rhu |
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